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_cGBVCP
100 1 _aZweig, Stefan
240 0 0 _aTriumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam
245 0 0 _aTriumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam
250 _a62. - 64. Tsd.
260 3 _aFrankfurt am Main
_bFischer Taschenbuch Verl.
_c1995
300 _a187 S.
490 0 _aFischer-Taschenbücher
_v2279
520 _aTriumph und Tragik eines großen, aber zur Tat nicht entschlossenen Denkers, Erasmus von Rotterdam, »der erste bewußte Europäer, der erste streitbare Friedensfreund, der beredteste Anwalt des humanistischen, des weit- und geistesfreundlichen Ideals«, wurde durch seine Kritik an der Theologie und der Kirche zum Wegbereiter der Reformation. Doch er förderte sie nicht, distanzierte sich vielmehr mit seiner eigenen Ansicht über den freien Willen des Menschen von Luthers Meinung. Er riet, als Kurfürst Friedrich ihn im Glaubensstreit zwischen Luther und dem Papst um sein Votum bat, bei deutlicher Sympathie für die Erneuerung der Kirche, »angesehene und unverdächtige Richter« einzusetzen. Erasmus wollte und konnte seine eigene Meinung, vielleicht aus Furcht vor Verantwortung, nicht ausschlaggebend werden lassen. Der wohl berühmteste und gelehrteste Mensch seiner Zeit zog sich so in sich selbst zurück. Denn »der freie, der unabhängige Geist, der sich keinem Dogma bindet und für keine Partei entscheiden will, hat nirgends eine Heimstatt auf Erden«.
653 _aErasmus, Desiderius (1469-1536)
_aLuther, Martin (1483-1546)
_aBiografie
_aHumanismus.
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